MPU-Beratung

MPU


Was ist eigentlich eine MPU?

MPU ist die Abkürzung für „medizinisch psychologische Untersuchung”.

Die MPU ist ein behördlich oder gerichtlich angeordnetes Verfahren, mit dem geprüft werden soll, ob man geeignet ist, im Straßenverkehr ein Fahrzeug zu führen.

Im Gegensatz zur normalen Führerscheinprüfung geht es dabei im Wesentlichen nicht um die Überprüfung von Wissen oder Können, sondern um Ihre charakterliche Eignung.

Die Anordnung zur medizinisch psychologischen Untersuchung erfolgt, wenn Zweifel an einer charakterlichen Eignung geweckt wurden, zum Bespiel durch Drogen, Alkohol, verkehrs- und strafrechtliche Delikte.


Alkohol am Steuer

Wer muss zur MPU?

Die medizinisch psychologischen Untersuchung (MPU) wird behördlich verlangt, wenn Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung bestehen.

Die wichtigsten Untersuchungsanlässe sind:

  • Alkohol

Ein Kraftfahrer ist mehrfach mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen, oder einmal mit einer Promillezahl von 1,6 Promille oder mehr.
Dieser Wert gilt auch für Fahren unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad.

Verkehrsauffälligkeiten unter Alkoholeinfluss stellen 58 Prozent aller Begutachtungsfälle.


Drogen am Steuer


  • Drogen

Ein Kraftfahrer ist entweder unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr aufgefallen, oder der Fahrerlaubnisbehörde liegen Hinweise vor, dass ein Kraftfahrer außerhalb des Straßenverkehrs gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hat (durch Drogendelikte oder Drogenmissbrauch).


Punktesünder


  • Punkte in Flensburg

Mehr als 8 Punkte beim Verkehrszentralregister in Flensburg oder besonders schwerwiegende Verkehrsverstöße.


Straftaten


  • Straftaten

Der Kraftfahrer ist strafrechtlich mehrfach in Erscheinung getreten oder mit Straftaten aufgefallen, die auf eine besonders hohe Aggressivität oder geringe Impulskontrolle schließen lassen.

Fahrverhaltensbeobachtung

Die MPU Fahrverhaltensbeobachtung

Bei Ihrem MPU Leistungstest haben Sie den für die von Ihnen beantragte Führerscheinklasse erforderlichen Prozentrang (PR) leider nicht ganz erreicht?

Sie haben nun die einmalige Chance, durch eine erfolgreiche “Fahrverhaltensbeobachtung” alles wieder ins Lot zu bringen. Aber Vorsicht, das ist keine “Fahrschul-Prüfungsfahrt” und wenige Fahrschulen haben viel Erfahrung mit solchen Fahrten!

Aus diesem Grund, setzen wir nur Fahrlehrer mit psychologischem Hintergrundwissen (Zusatzausbildung zum Berater für Kraftfahreignung) für Fahrverhaltensbeobachtungsfahrten ein.

Was ist das und was passiert bei einer solchen Fahrverhaltensbeobachtungs – Fahrt?

Zusammen mit der psychologischen Gutachterin bzw. Gutachter am Rücksitz und mit unserem Fahrlehrer am Beifahrersitz führen Sie eine Fahrt von etwa sechzig Minuten Dauer in einem Fahrschulfahrzeug durch. Überprüft werden dabei insbesondere die am Computer aufgetretenen Auffälligkeiten.

Diese liegen in den Bereichen:

  • Reaktion, Konzentration, Orientierung und Belastbarkeit.

Außer in wenigen Einzelfällen sind die Personen, welche eine Fahrverhaltensbeobachtung machen müssen, versierte Kraftfahrer mit jahrelanger oft sogar jahrzehntelanger Erfahrung im Straßenverkehr mit verschiedensten Fahrzeugen. Vielleicht hatten diese in der ganzen zurückliegenden Fahrzeit wenige oder gar keine Unfälle oder sonstige Probleme. Dadurch fahren sie auch meistens sehr gut und beherrschen ihr Fahrzeug souverän.

Das ist dann auch der Grund, warum sie meist gar keine lange Vorbereitung oder Schulung auf diese Fahrverhaltensbeobachtungsfahrt brauchen. Sehr oft ist dazu sogar nur ein einziger Termin mit dem Fahrschulfahrzeug notwendig.

Wichtig ist es für Sie zu wissen, dass eine Fahrverhaltensbeobachtung keine Fahrprüfung ist!

Erfahrene Ausbilder gehen nach einer meist recht kurzen Einweisung in die Gegebenheiten von Örtlichkeit und Fahrzeug sofort auf die psychologischen Besonderheiten und Belastungen in einer solchen ungewohnten Situation, wie sie diese Fahrt darstellt, ein.

Was müssen Sie wissen?

Es ist unerheblich, warum es bei der MPU nicht ganz geklappt hatte!

In der Regel ist es so, dass wenn der Test am Computer der einzige nicht bestandene Teil des Gutachten bleibt, erhält der Bewerber die Chance, dieses negative Ergebnis durch eine so genannte Fahrverhaltensbeobachtung wieder auszugleichen.

Aber nur wenn diese Fahrt erfolgreich absolviert wird, dann wird auch die Führerscheinstelle die MPU als positiv bewerten.

Das bedeutet, dass die Zweifel an der Eignung ausgeräumt sind und der Führerschein im Normalfall wieder erteilt wird.

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Wie funktioniert eine MPU-Beratung?

Diese Art der MPU Vorbereitung, die Beratung durch persönliche Einzelgespräche zwischen Ihnen und Ihrem Berater, gibt Ihnen die bequeme Möglichkeit, sich äußerst intensiv auf das Gutachter – Gespräch in einer anstehenden MPU vorzubereiten.

Die Vorteile dieser sehr individuellen Einzelberatung sind:

  • Schnell

Es gibt dabei die Möglichkeit, ganz kurzfristig mit der Beratung zu beginnen, Sie brauchen keinen Kursbeginn abwarten.

Das Tempo für die Termine der Gespräche können Sie selbst bestimmen. Natürlich ist ein gewisser Zeitraum vorteilhaft für die Nachhaltigkeit.

In bestimmten Fällen, wenn die Zeit drängt, wenn Sie sich mit Ihren Terminen verschätzt haben etc. – dann benötigen Sie vielleicht mehr Termine in kürzeren Zeitabständen.

Wenn die Zeit bis zum Untersuchungstermin knapp wird, ist vielleicht kurzzeitig eine Intensivausbildung möglich.

Der Zeitaufwand für die verschiedenen Themen in der Beratung und Vorbereitung orientiert sich bei der Individualberatung durch Einzelgespräche nur an Ihren eigenen Vorankommen, es ist ja keine Rücksichtnahme auf andere nötig.

  • Flexibel

Die Terminwahl legen Sie selbst nur in Absprache mit Ihrem Berater fest, keine anderen Interessen, Sorgen und Nöte müssen dabei berücksichtigt werden.

Es ist im Vieraugen – Gespräch möglich, ganz speziell auf Ihre Fragen und Wünsche einzugehen, ohne von anderen bedrängt zu werden.

  • Effektiv

Sie arbeiten nur mit hochqualifizierten Fachleuten zusammen, unsere Berater sind geprüfte Berater für Kraftfahreignung.

Ihr Berater bleibt Ihnen in der Regel von Anfang bis zum positiven Ende Ihrer Gespräche erhalten, außer eine Änderung wäre gewünscht bzw. aus gesundheitlichen Gründen notwendig.

Es geht nur um Sie und um Ihre “MPU”, dadurch gibt es auch keine Leerläufe bei den Gesprächen.

Oft können nur im persönlichen Gespräch die Antworten gefunden werden, welche genau auf Sie zutreffen und den Anforderungen an ein positives Gutachten entsprechen.

Es gibt hier die Möglichkeit, uns bis zum erfolgreichen Abschluss durch ein positives Gutachten zu verpflichten.

  • Seriös

Unsere Berater unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Am Ende der Beratungen erhalten Sie ein „Zertifikat“ zur Vorlage bei der Begutachtung. Diese Bescheinigung erläutert Ihre durchgeführten Bemühungen, Ihre Erfolge und unsere positive Einschätzung dazu. Das ist natürlich keine Prüfung – da gibt es auch kein durchfallen!

  • Erfolgreich

Bestens vorbereitet zeigen Sie dann in der MPU Ihre positiven Veränderungen und deren Stabilisierung.

Die aus den Gesprächen gewonnenen Einsichten und Analysen werden Sie Ihrem Gutachter hervorragend darlegen können und dadurch zeigen, dass Sie sich intensiv mit Ihren früheren Problematiken auseinander gesetzt haben.

Damit wird nicht nur die “MPU” positiv bewertet werden, sondern Sie erhöhen auch Ihre Chance, keine Rückfälle zu erleiden und den Führerschein auf Dauer zu behalten.

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Zögern Sie nicht länger!

Rufen Sie jetzt unsere INFO-Hotline an!

Info-Telefon: 02653/910789

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